Krakau Reisen AG


Krakau Reisen AG | Sicherheit

Der Bus – ein sicheres Verkehrsmittel

Bei Krakau Reisen AG gelten eine Reihe von gesetzlichen Vorschriften und Verordnungen  regeln die Anforderungen, die Überwachung und die Prüfungen für Mensch und Technik.

  • Fahrpersonal: die Zugangsvoraussetzungen zum Erwerb der Fahrerlaubnis, den gesundheitlichen und fachlichen Nachweisen zur Verlängerung der Fahrerlaubnis bis hin zu den gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten
  • Fahrzeuge: den allgemeinen Anforderungen nach StVZO der BOKraft. Hierbei sind die Fahrzeuge alle 3 Monate einer Sicherheitsprüfung, durch eine amtlich anerkannte Werkstatt oder eine Überwachungsorganisation (Dekra, TÜV etc.) sowie alle 12 Monate einer Hauptuntersuchung, durch eine Überwachungsorganisation (Dekra, TÜV etc.), zu unterziehen.

Wir bei Krakau halten es für unverzichtbar mit sinnvollen und effektiven Maßnahmen über die gesetzlichen Vorgaben hinaus, ihre Beförderung noch sicherer zu machen.

„Gefahrensituationen üben heißt im Ernstfall richtig Verhalten“

Alle unsere Fahrer müssen regelmäßig ein Fahrsicherheitstraining absolvieren. Hierbei werden sie mit den Omnibussen in extreme Fahrsituationen gebracht. Sie trainieren dabei unter Anleitung eines Trainers und kontrollierten Übungsbedingungen kritische und schwierige Fahrsituationen.

Durch ständiges Üben erlernen Sie das richtige Verhalten, um bei Extremsituationen im täglichen Straßenverkehr die richtigen Maßnahmen treffen.

Ein weiterer wichtiger Baustein sind Schulungen.

Gerade unsere jüngsten Fahrgäste sind sich den Gefahren, die vor, während und nach der Beförderung auftreten, nicht bewusst. Ein Omnibus hat weit größere Dimensionen und insbesondere andere Lenkradien als ein Pkw.

Wir zeigen unseren jüngsten Fahrgästen in einer praktischen Vorführung, welche Räume ein Omnibus bei der An- und bei der Abfahrt der Halstestelle benötigt und welche Gefahren während der Beförderung auftreten können. Die Kinder erlernen hierbei Gefahren zu erkennen und diese mit richtigem Verhalten zu vermeiden.



…nach der Schule schnell nach Hause – und das oft ohne Rücksicht auf Verluste: Unter der Woche herrscht zur Mittagszeit am Zentralen Omnibus-Bahnhof in Bitburg reichlich Gedrängel. In der „Busschule“ sollen die Schüler für die Gefahren sensibilisiert werden. Der TV war mit dabei, als Kraftverkehrsmeister Dieter Herres die Fünftklässler aufklärt!

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Bitburg: … Felix ist ein lässiger Kerl. Festhalten im Bus? Braucht er nicht – bis das Fahrzeug plötzlich eine Vollbremsung und Felix nach vorne geschleudert wird. Auch an der Haltestelle ist Felix immer ganz weit vorne: Dicht an der Bordsteinkante erwartet er den Bus – und wird dann prompt von diesem erfasst. Wäre Felix ein Mensch aus Fleisch und Blut, wäre er längst ein Fall fürs Krankenhaus. Doch da es sich bei „Felix Kanisterkopf“ lediglich um einen weißen Plastikkanister handelt, ist er der ideale Stuntman, um die Gefahren am Bussteig und im Bus zu demonstrieren. Und das sind eine Menge, wie Detlef Krakau und Dieter Herres vom Busunternehmen Krakau den Schülern der Klasse 5d der Otto-Hahn-Realschule am Bitburger Zentralen Omnibus-Bahnhof (Zob) deutlich machen wollen. In der „Busschule“ sollen die Kinder das richtige Verhalten vor und im Bus lernen. Dass das notwendig ist, davon sind alle Beteiligten nicht erst seit dem Unfall einer 15-Jährigen am Busbahnhof Neuerburg (der TV berichtete) überzeugt. „Ich finde die Busschule ganz wichtig„, sagt Lehrerin Margret Hoffmann, „die Schüler beschweren sich ständig über das Gedrängel.“ Und auch Fünftklässler Jan weiß: „Am Zob und im Bus ist

Dieses Chaos in geordnete Bahnen zu lenken ist das Ziel der Busfahrer Herr Herres und Herr Krakau. Sie simulieren mit den Schülern verschiedene Gefahrensituationen: etwa, wenn die Schüler bei der Ankunft des Busses allesamt gen Bordsteinkante drängeln, um als Erste einzusteigen. Mit Hilfe von Kanister Felix zeigt Herr Herres, was dann passieren kann. „Da die Räder eines Busses mehr in der Mitte liegen, hat der Bus einen Überhang„, erklärt er, „und dann kommt er mit diesem Überhang auf den Bordstein.“ Mehr als einen halben Meter schwenkt das Gefährt über die Haltestelle – und zack: Kanister Felix fliegt zur Seite. „Man muss ein ganzes Stück vom Rand wegbleiben“, weiß Schüler Eric nach dieser Lektion. Auch welche zerstörerische Wirkung das 18 Tonnen schwere Fahrzeug haben kann, zeigen Herr Krakau und Herr Herres, indem sie mit dem Bus über einen kleinen Plastikkanister fahren. „Wären das eure Füße, hättet ihr statt Schuhgröße 28 jetzt 51„, sagt Herr Herres.
Ebenfalls beeindruckend für die Zehn- und Elfjährigen: Mit einer Stoppuhr bekommen sie aufgezeigt, dass es keineswegs schneller ist, wenn sie von allen Seiten ungeordnet in den Bus drängeln. Im Gegenteil: Deutlich zügiger geht’s, wenn sie hintereinander der Reihe nach einsteigen.
Auch im Bus lernen die Schüler noch einiges Neue: Etwa, dass es lebensgefährlich sein kann, sich mangels Sitzplatzes auf die Stufen des hinteren Ausstiegs zu setzen. Denn im schlimmsten Fall könnte sich die Bustür während der Fahrt unvermittelt öffnen „So einen Fall hatten wir schon einmal“, erzählt Herr Herres, „ein Junge ist in der Kurve aus dem Bus geflogen und lag zwei bis drei Wochen im Krankenhaus.“ Offenbar, weil ein „Spaßvogel“ den Nothahn aufgedreht hatte. „Man sollte das nicht auf die leichte Schulter nehmen“, sagt auch Detlef Krakau. „Euch muss einfach bewusst sein, was für eine Gefahr von einem Bus ausgeht“, warnt Herres nach über einer Stunde „Busschule“ eindringlich.
Ob er er glaubt, dass sich die Fünftklässer in Zukunft mustergültig am Zob verhalten werden? Herr Herres gibt sich skeptisch: „Hier am Zob ist das problematisch. Die Großen sind einfach keine guten Vorbilder.“ Aber immerhin für die Fahrt zur Schule bringe die Busschule einiges, ist er sich sicher. Extra Busschule: Mehr Verkehrssicherheit in der Schülerbeförderung, weniger Vandalismus und ein besseres Miteinander – das sind die Ziele der „Busschule“, die von der Moselbahn, der Rheinmosel-Verkehrsgesellschaft und auch privaten Busunternehmern angeboten wird. Dabei kommt ein Bustrainer gemeinsam mit einem Fahrer und dem Bus zur Schule. Die Schüler – in der Regel Viert- oder Fünftklässler – lernen im und am Fahrzeug, was vor, während und nach der Fahrt zu beachten ist, und erfahren gleichzeitig, was passieren kann, wenn man nicht aufpasst, wenn man drängelt oder wenn der Fahrer stark bremsen muss.